Drückt dein Magen morgens schon, noch bevor der Tag richtig begonnen hat?
Hast du viel ausprobiert, Lebensmittel weggelassen, vorsichtiger gegessen und trotzdem bleibt dieses unangenehme Gefühl im Bauch?
In diesem Beitrag findest du Ernährung bei Magenbeschwerden sechs Tipps, die ich selbst erprobt habe und die meinem Magen wirklich geholfen haben.
Denn bei Gastritis geht es oft nicht nur darum, was gegessen wird. Sondern auch darum, wie gegessen wird, wie angespannt der Körper gerade ist und ob der Magen überhaupt die Möglichkeit bekommt, sich wieder sicher zu fühlen.
Was den Magen zusätzlich stressen kann
Über Ernährung bei Magenbeschwerden wird viel gesprochen.
Meistens geht es darum, was man alles weglassen soll. Weniger Kaffee, weniger Säure, weniger Fett, weniger Schärfe.
Mich hat irgendwann etwas anderes interessiert: Was passiert eigentlich rund um das Essen?
Ein schnelles Frühstück zwischen zwei Terminen fühlt sich oft völlig anders an als eine warme Mahlzeit in Ruhe. Essen nebenbei, ständig aufs Handy schauen, hastig kauen oder sofort wieder aufspringen verändert auch etwas im Körper.
Der Magen reagiert eben nicht nur auf Lebensmittel. Er reagiert auch auf Tempo, Anspannung und darauf, ob der Körper gerade überhaupt in Ruhe verdauen kann.
Ernährung bei Magenbeschwerden sechs Tipps, die meinem Magen wirklich gutgetan haben
Diese Ernährung bei Magenbeschwerden sechs Tipps basieren auf meiner eigenen Erfahrung mit Gastritis. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung, aber sie zeigen, was mir im Alltag tatsächlich etwas gebracht hat.
1. Warm essen statt ständig Rohkost
Irgendwann fiel mir auf, dass mein Bauch warme Mahlzeiten deutlich angenehmer fand als kalte Snacks oder große Salate.
Gerade morgens machte das einen Unterschied. Porridge, gekochte Äpfel oder warmes Gemüse fühlten sich für meinen Magen viel ruhiger an.
2. Sitzen beim Essen
Der Bauch merkt erstaunlich schnell, ob Essen nur nebenbei passiert.
Seitdem ich bewusster esse und nicht gleichzeitig telefoniere, arbeite oder herumlaufe, fühlt sich Verdauung für mich anders an.
3. Morgens nicht nur Kaffee trinken
Lange dachte ich, mein Magen würde sich besser fühlen, wenn ich möglichst wenig esse.
Tatsächlich wurde dieses flaue Gefühl morgens oft stärker, wenn ich nur Kaffee getrunken habe.
4. Gewürze anders einsetzen
Viele Gewürze fühlen sich ganz anders an, wenn sie sanft verwendet werden.
Fenchel, Koriander oder etwas Kreuzkümmel bringen Wärme ins Essen, ohne den Magen unnötig zu reizen.
5. Essen weicher kochen
Je empfindlicher mein Magen war, desto anstrengender fühlten sich harte, trockene oder stark gebratene Lebensmittel an.
Suppen, weich gekochter Reis oder Eintöpfe waren oft viel angenehmer.
6. Nicht nach jeder Mahlzeit den Bauch kontrollieren
Das war wahrscheinlich der schwierigste Punkt.
Dieses ständige Beobachten nach jedem Essen machte meinen Körper irgendwann noch angespannter. Erst als wieder etwas mehr Vertrauen entstanden ist, wurde mein Bauch langsam ruhiger.
Kann ich mit der gleichen Ernährung gesund werden, mit der ich krank geworden bin?
Irgendwann stellte ich mir genau diese Frage.
Mein Bauchgefühl sagte ganz klar nein.
Das Problem war nur, dass ich eigentlich gar nicht kochen konnte. Essen war für mich vorher nichts, womit ich mich besonders beschäftigt habe. Kochen musste schnell gehen und machte mir ehrlich gesagt auch keinen großen Spaß.
Mit der Gastritis bekam Essen plötzlich einen völlig anderen Stellenwert in meinem Alltag.
Ich begann darauf zu achten, was meinen Magen reizt, was sich beruhigend anfühlt und weshalb manche Lebensmittel meinen Bauch stundenlang beschäftigen, während andere richtig guttun.
Deshalb machte ich irgendwann einen Gewürzkunde Kurs.
Ich wollte verstehen, wie Gewürze wirken.
- Welche Gewürze wärmen den Magen?
- Welche Gewürze beruhigen Blähungen?
- Welche Gewürze stärken den Magen?
- Welche Gewürze haben eine positiven Einfluss auf Entzündungen
Genau dort bin ich in der ayurvedischen Welt gelandet.
In der ayurvedischen Ernährung: geht nicht nur darum, ob etwas gesund oder ungesund ist. Sondern darum, was der Körper gerade wirklich braucht.
- Welche Gewürze,
- Welche Lebensmittel,
- in welcher Kombination.
Emotionen und Gastritis
2018 war für mich nicht nur körperlich anstrengend.
Ich habe mich damals kaum ausgeruht. Selbst beim Essen saß ich oft am Handy, vor dem Fernseher oder war gedanklich schon wieder bei der nächsten Aufgabe.
Meine Muskeln taten häufig weh, ich war schnell gereizt und richtig konzentrieren konnte ich mich oft auch nicht mehr.
Rückblickend merke ich heute, wie wenig Ruhe damals eigentlich in meinem Alltag war.
Nicht nur mein Magen war gereizt, sondern mein ganzer Körper.
Deshalb gehören für mich bei Ernährung bei Magenbeschwerden sechs Tipps allein nicht aus.
Essen kann den Bauch entlasten. Gleichzeitig habe ich gemerkt, wie wichtig auch Ruhe, Pausen und ein entspannteres Essen für meinen Magen sind.
waren.
Und dann ist da noch der Kaffee
Die Frage, die mir wahrscheinlich am häufigsten gestellt wird: „Muss ich wirklich auf Kaffee verzichten?“
Ich verstehe diese Frage sehr gut. Kaffee ist für viele Menschen nicht einfach nur ein Getränk. Dahinter steckt oft auch ein Ritual, ein Gefühl von Alltag, von Pause oder Gemütlichkeit.
Mein eigener Magen reagierte damals allerdings ziemlich eindeutig auf Kaffee. Deshalb begann ich irgendwann nach etwas zu suchen, das sich ähnlich warm und vertraut anfühlt, ohne meinen Bauch zusätzlich zu stressen.
So entstand später Moccabi, mein koffeinfreier Kräuterkaffee.
Was dich in meiner Beratung erwartet
In meiner Beratung finden wir gemeinsam heraus, was deinem Magen gerade guttut und weshalb dein Bauch vielleicht trotz aller Vorsicht noch immer empfindlich reagiert.
Dabei geht es nicht nur um Ernährung bei Magenbeschwerden sechs Tipps und was du weglassen sollst. Oft verändert eine Gastritis den ganzen Alltag. Essen wird vorsichtiger, Gedanken kreisen ständig um Verträglichkeiten und irgendwann fühlt sich der eigene Bauch nur noch anstrengend an.
Wenn du bei mir das Beratungspaket buchst, begleite ich dich über Gespräche und Ernährungsberatung hinaus.
Du bekommst zusätzlich das Kochbuch „Den Magen mögen“, den Ratgeber „Wie deine Seele Fahrrad fahren lernt“ und meine Gewürzmischungen für den Magen, damit du auch zwischen unseren Terminen etwas an der Hand hast, das dich unterstützt.
Zusätzlich begleite ich dich auch dabei, innere Anspannung und emotionale Belastungen langsam zu lösen. Oft speichert der Körper viel mehr Stress, Ärger oder Erschöpfung, als einem im Alltag überhaupt bewusst ist. Mehr Ruhe im Inneren verändert deshalb häufig auch das Gefühl im Bauch.
Die Beratung findet online, telefonisch, in Starnberg oder am Tegernsee statt.
Das Kochbuch zur Ernährung bei Magenbeschwerden sechs Tipps und mehr
Wenn du konkrete Rezepte suchst, die deinen Magen entlasten und trotzdem wirklich lecker schmecken, ist das Kochbuch „Den Magen mögen“ genau das Richtige.
Es ist glutenfrei, zuckerfrei und ayurvedisch orientiert. Alle Rezepte sind aus meiner eigenen Geschichte mit der Gastritis entstanden, selbst entwickelt und getestet.
Ich bin damit gesund geworden und wenn es einem gelingt 😉 dann ist es auch für andere möglich.
Herzlich Friederike

Zum Kochbuch „Den Magen mögen“
Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieses Beitrags dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche oder heilpraktische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an eine Fachperson deines Vertrauens. Weitere Informationen findest du unter Medizinischer Disclaimer.



