Wie Dankbarkeit deinen Bauch beruhigt
Dankbarkeit und Magen – zwei Worte, die selten gemeinsam gedacht werden.
Und doch hängen sie eng zusammen. Denn dein Nervensystem, deine Verdauung und dein inneres Erleben wirken tief ineinander.
Wenn du dich innerlich leer, nervös oder überfordert fühlst, meldet sich dein Bauch oft zuerst:
Mit Druck, Unruhe, Appetitverlust oder brennender Anspannung.
Und manchmal braucht es kein Medikament, sondern eine andere Energie: Wärme von innen.
Wirkung von Dankbarkeit auf dein Nervensystem
Dankbarkeit wirkt beruhigend – das zeigen auch Studien zur Polyvagal-Theorie.
Wenn du dich verbunden fühlst – mit dem, was du hast, bist, liebst – schaltet dein Nervensystem vom Überlebensmodus in Sicherheit.
Und mit dieser Sicherheit kann sich dein Bauch entspannen.
Die Magensäureproduktion reguliert sich. Stresshormone sinken. Der Atem wird tiefer.
Ein Moment wie eine innere Umarmung.
Kleine Rituale mit großer Wirkung
Dankbarkeit braucht keine perfekten Bedingungen – nur einen liebevollen Fokus.
Zum Beispiel:
- Ein warmer Tee mit ruhigem Blick aus dem Fenster
- Ein Satz am Morgen: „Danke, dass mein Körper für mich arbeitet“
- Abends drei Dinge notieren, für die du heute dankbar warst – ohne Zwang, einfach ehrlich
Diese kleinen Impulse wirken wie Herzenslicht: Sie durchwärmen dich –
körperlich, emotional und ganz leise heilend.
Vertiefe deine Herzensverbindung
- Buch: Wie deine Seele Fahrradfahren lernt – 21 sanfte Impulse für inneres Gleichgewicht
- Saldy – sanfte Wärme für deinen Magen
- Möhren-Challenge – dein Start zurück zur Bauchbalance
Fazit: Dankbarkeit heilt nicht alles – aber sie öffnet
Für Wärme. Für Entlastung. Für dein eigenes Tempo.
Und für den Moment, in dem du spürst: Ich bin da. Ich darf fühlen. Ich darf weich werden.

Über mich
Eine Zeit lang habe ich mit einer Freundin jeden Tag Dankbarkeit Nachrichten ausgetauscht.
In dieser Zeit ging meine Stimmung von Tag zu Tag wie ein Pfeil, den ich abgeschossen hatte, nach oben. Nach vier Jahren haben wir leider damit aufgehört.
Mein Pfeil senkte sich nicht sofort, aber die Kurve wurde sehr viel flacher, bis ich bemerkte, dass meine Stimmung anfängt, wankelmütig zu werden.
Deshalb habe ich die Übung alleine wieder aufgenommen. Denn jede Wankelmütigkeit in der Stimmung reizt den Magen und das verhinderst du mit der Dankbarkeit.
Du beruhigst dich selbst, deinen Magen und deinen Nervensystem.
Wenn du mehr davon willst, schau mal ins Buch, wie deine Seele Fahrradfahren lernt.
Hier zeige ich dir ganz viele Übungen, mit denen ich nicht nur meine Stimmung erhält habe, sondern auch meine innere Stimme wieder gefunden habe.

Wie deine Seele Fahrrad fahren lernt
Wie deine Seele Fahrrad fahren lernt
Losfahren. Straucheln. Anhalten.
Und plötzlich alles neu lernen.
In diesem Buch nutze ich das Wort Fahrrad als Metapher, nicht als Fortbewegungsmittel, sondern als Bild für den Körper.
Es steht für die Verbindung zwischen Körper und Seele – und für den Weg zu deiner inneren Stimme.
Dieses Buch ist kein klassischer Ratgeber.
Es ist eine Einladung, die feinen Signale im eigenen Inneren wieder wahrzunehmen.
Auf diesen Seiten nehme ich dich mit auf eine Reise, auf der du:
-
dein Bauchgefühl neu entdeckst
-
Vertrauen in deine innere Wahrnehmung entwickelst
-
Orientierung jenseits alter Muster findest
-
Leichtigkeit und Lebensfreude wieder spürst
-
innere Bewegung erlebst, wo vorher Stillstand war
-
Klarheit in Entscheidungen bringst
-
deine Ausstrahlung veränderst
-
dich bewusster im eigenen Körper verankerst
-
Staunen und Neugier zurückholst
-
deiner inneren Führung wieder Raum gibst
Mitten im Leben kam für mich ein Wendepunkt.
Ein Moment, in dem klar wurde: Zurück in das Alte zu gehen fühlt sich nicht mehr stimmig an.
Ich erzähle dir ein bisschen von meinem Leben, das an Grenzen gestoßen ist.
Von Stillstand, Erschöpfung und dem leisen Wissen, dass Aufstehen allein nicht reicht, wenn die Richtung fehlt.
Die Frage nach dem „Wie weiter?“ stand im Raum.
Doch mein innerer Kompass blieb still.
Über Wochen hinweg suchte ich – auf meinem Fahrrad und in mir selbst und lernte ganz neu Fahrrad fahren.
Aus diesem Prozess entstand Schritt für Schritt eine neue innere Basis.
Aus einzelnen Erfahrungen wuchs ein tragfähiges Fundament.
Yoga, Meditationen und innere Bilder erlebte ich als äußere Impulse.
Sie berührten Kreativität, Vorstellungskraft und neue Perspektiven.
Der entscheidende Wendepunkt lag jedoch tiefer.
Im Körper selbst.
In den inneren Organen – dort, wo Erfahrungen gespeichert bleiben.
Die Übungen in diesem Buch öffnen wieder den Zugang zu dieser Stimme.
Der Weg erinnert an die ersten Versuche auf zwei Rädern.
Unsicheres Schwanken.
Kurze Pausen.
Neuer Mut.
Und irgendwann: Gleichgewicht.
Möchtest du deine innere Stimme kennenlernen und dein Leben verändern? Hol dir jetzt dieses Buch!
Herzlich Friederike
