Gastritis mit Ayurveda behandeln

Gastritis, bedeutet für die einen ein leichtes unwohl sein, für andere andauernde Übelkeit den ganzen Tag lang. Sie Schulmedizin verschreibt hierfür verschiedene Medikamente, Bei der Gastritis Behandlung richtet die ayurvedische Medizin ihr Augenmerk auf die Doshas. Sie stellen die Konstitution eines jeden Menschen da. Sie geraten durch äußere und innere Einflüsse schnell ins Ungleichgewicht.

Wo dieses Ungleichgewicht genau liegt, erfährt der erfahrenen Therapeut auch über das lesen oder lauschen der Pulse. Sie geben Auskunft darüber welches Organ Hilfe am dringendsten benötigt und welches Doha aus der Harmonie gefallen ist. (Vergleiche hierzu auch die Artikel über die Doshas) Vata, Pitta, Kapha

Die Ayurvedische Medizin unterscheidet deshalb nicht unbedingt ob es sich um eine akute oder chronische Gastritis handelt. Sie fragt nach dem Verdauungsfeuer, dem Agni. Wie hoch lodert es, oder wie rußig es vor sich hin glimmt.

Außerdem werden die Doshas betrachtet, wie es ihnen geht.

Das windige Vata

Das aus der Ruhe geratene und dadurch windige Vata ist meist der Verursacher einer Krankheit. So auch einer Gastritis. Deshalb lohnt es sich dieses Dosha bei der Gastritis Behandlung genauer ansehen. Vata ist dein Ideengeber, dein Hans Dampf in allen Gassen. Ist Vata zu schnell unterwegs, treibst du dich immer mehr an, bist du ein workaholik oder rennst du mehr durch dein Leben, als das du es genießt, dann baut Vata Luftschlösser, die du selbst nicht mehr erreichst.

Vata wirkt auf Pitta erhitzend:

Der Sitz des Pittas ist die Verdauung, alle Oberbauchorgane wie Leber und Milz gehören auch dazu. Es verwandelt Feuer in Energie, wenn alles gut läuft.

Vata heizt Pitta so richtig ein, wie ein Föhn, den du auf die Glut des Feuers richtest. Pitta gefällt das – eine Zeitlang. Es läuft auch Hochtouren auf. Doch irgendwann wird es auch Pitta zu heiß und es reagiert erst mit machtvollem Gehabe, will immer Recht haben, mischt sich ein, weiß es besser. Später dann mit Aggression und Wut , Pitta kann bis zur Gewalt, emotional oder körperlich aufdrehen.  Noch etwas später reagiert es mit Entzündung. Das Feuer lodert hoch, dir läuft der Schweiss herunter. dein Blutdruck steigt. Vata verursacht so ziemlich jede Krankheit die du dir vorstellen kannst, denn es hat die Gabe alle anderen Doshas zu nerven.

Hast du schon eine Gastritis oder ein Geschwür, dann möchte Vata und Pitta beruhigt werden. Als erstes jedoch Vata, denn hört es auf ins Pittafeuer zu pusten, dann beruhigen sich auch die Entzündungen. Es geht also immer darum Vata zu beruhigen, damit auch die beiden anderen Doshas zu ihrem Gleichgewicht zurückfinden.

Gastritis mit Ayurveda behandeln

Erstmal Vata beruhigen.

Vata mag Wärme, Ruhe, ausgedehnte Waldspaziergänge, Yoga, tanzen, warme Bäder und Dampfbäder.

beruhige dein Vata Dosha

Was Vata nicht mag:

Vata mag kein bitter, – ja und hier geht die Verwirrung los. Denn es gibt viele Meinungen, die vertreten, bitter sei für den Magen und Darm gesund. Das stimmt, wenn die Verdauung nicht geschwächt ist. Und diese Meinung beruht auf dem Denken der klassischen Naturheilkunde. In der Lehre des Ayurveda, überlegen wir jedoch erst, wie wir Vata reduzieren und kümmern uns danach um das Verdauungsfeuer. Wir geben ihm das „richtige Futter“, damit es weniger lodert oder glimmt und raucht und damit gärendes zurücklässt.

Gerbstoffe mag Vata nicht

Denn sie wirken zusammen ziehend. Gleichwohl haben sie ihren Wert. Cistustee wirkt adstringierend (zusammenziehend), deshalb brauchst du viele Gläser warmes Wasser zum Ausgleich. Lies dir doch dazu meine Artikel zu Gerbstoffen und zum Cistustee für mehr Informationen durch.

Vata mag süß

aber keinen Zucker. ja es ist wählerisch, aber wenn du weißt wie du dieses Kätzchen verwöhnst, geht es dir auch ganz schnell besser.Und wie verwöhnst du das Kätzchen?
Mit Süßkartoffel zum Beispiel. Wenn du Trockenobst magst, dann nur eingeweicht, sonst trocknet es Vata noch mehr aus. Besser wäre Apfelmus oder Blaubeermarmelade. Schau mal ins Magen mögen Kochbuch, da findest du Rezepte die dein Vata in der Art und Weise füttern, dass es sich beruhigt

Kochbuch Gastritis, Ernährungsberatung Starnberg,

Ein anderer Blickwinkel

Möchtest du Vata beruhigen und damit deine Gastritis ebenso, wähle einen pulslauschenden Therapeuten (Ayurvedisch ausgebildeter Arzt / Berater, Jin Shin Jyutsu) und eine Ernährung die dich wärmt. Gönne dir Jin Shin Jyutsu um in aller Ruhe die alten Themen loszulassen, die so belastend auf den Magen einwirken.

Alle Themen müssen durch den Magen, manches liegt dort schon länger, das merkst du  energetisch gesehen am Reflux, dem Völlegefühl und Sodbrennen. Ein Wingwave kann hier Abhilfe schaffen. Wie lang das dauert entscheidest schlussendlich du selbst. Ein Coach oder Therapeut öffnet nur die Tür. Wann und wie du hindurchgehst gibst du vor. Es ist ein wahrlich spannender Prozess, wieviele Türen es gibt und welche Schwellen du bereit bist zu übertreten.

Gastritis mit Ayurveda behandeln

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Ayurveda ist wohl eine der ältesten Heilweisen die uns erhalten geblieben sind. Gleichzeitig ist es auch eine Lebensweise. Fast jeder Inder ist sich bewusst, wie die Doshas Vata ,Pitta und Kapha in ihm wirken. Mit was er sie schwächt oder stärkt. 

der Mensch ist ein Teil der Natur und sie wirkt in ihm selbst und um ihn herum. 

Deshalb werden im Ayurveda natürliche Heilmittel verwendet, um die Psyche den Geist und den Körper zu stärken. 

Dabei ist bei jeder Unpässlichkeit Nahrung die erste Medizin. Erst wenn diese nicht hilft, kommen Massagen, Dampfbäder, Medikamente hinzu. 

Die drei Doshas – deine Konstitution oder aus welchem Ton du gemacht bist. 

Du bist eine Individuelle Zusammenstellung von 3 Kräften die im ayurvedischen Doshas genannt werden.

Alle Lebensvorgänge basieren darauf.  Wie du denkst, fühlst, wirkviel Energie du besitzt. Was dir schmeckt.

Die Doshas regulieren, alle und Funktionen deines Körpers. Sie heißen

  • Vata – das Prinzip der Bewegung
  • Pitta – das Prinzip der Transformation und des Stoffwechsels
  • Kapha – das Prinzip der Stabilität und Substanz

Jedes der Doshas hat zwei Elemente die ihm zugehörig sind.

  • Vata – Wind und Raum,

  • Pitta -Feuer und Wasser

  • Kapha – Erde und Wasser  

    Sind alle Prinzipien im Gleichgewicht sprechen wir von Gesundheit, sind sie im Ungleichgewicht von Krankheit.

  • Gesundheit ist ein sich wandelnder Moment und niemals statisch.

Bist du einem Zug ausgesetzt gewesen, nervte sich die Laute stimme eines mitreisenden, all das kann deine noch gerade strahlende Gesundheit schwächen.

Doch balancierende Einflüsse stärkst du die Doshas, so dass das verloren gegangene Gleichgewicht wieder hergestellt wird.

Deine Lebensführung,alle Umwelteinflüsse, dein sozialen Umfeld, privat und auch bei der Arbeit, beeinflussen die Doshas.

Jede Veränderung schwächt Vata, es mag jedoch warmes Wasser und wird dadurch wieder harmonisiert.

Streit lässt Pitta ansteigen..

Zu viel Schlaf und auf dem Sofa liegen  fördert Kapha,Möchtest du deine Doshas die die Ursache für Krankheit oder Gesundheit sind, wieder ins Gleichgewicht bringen, schau auf deine Lebensführung. Was du isst, wieviel Pause du machst. Wer deine Freunde und Arbeitskollegen sind. 

 

 

Ayurveda ist eine ganzheitliche Medizin, die individuell auf die Bedürfnisse und persönliche Gesamtverfassung eingeht. 

Ayurveda eine Vorsorge und körperliche, geistige sowie emotionale Beschwerden, werden früh erkannt.  

In ayurvedischen Kuren, werden vor allem chronische Krankheiten behandelt. Dazu gehören: 

  • Allergien
  • Asthma
  • Schlafstörungen
  • Nahrungsmittelintoleranzen
  • Rheuma
  • Arthrose 
  • Autoimmunerkrankungen  
  • Verdauungsstörungen
  • Psychische Erkrankungen
  • Erschöpfung Burnout,
  • Nervosität, Ängste
  • Hauterkrankungen
  • Herzerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Nieren- und Lebereerkrankungen

Ein Um Krankheiten vorzubeugen und Vata zu beruhigen, welches das erste Doha ist, welches aus dem Gleichgewicht gerät, bietet das Ayurveda feine Hilfen. 

  • Beginne den Tag mit einem Glas warmem Wasser 
  • Trinke Gewürztees die zu deiner Konstitution passen.  z.B. Kardamom, Koriandersamen, Fenchelsamen, Gewürznelken, Kurkuma, Sternanis, Ingwer 
  • Iss erst wenn du Hunger hast und nur kleine Portionen. 
  • Iss Werder zu schnell noch zu langsam, 
  • Kaue gut und lange
  • Iss erst wieder, wenn dein Magen leer ist.
  • Genieße täglich 3 warme 
  •  Mahlzeiten:
  • Halte dabei eine Routine von gleichen Zeiten ein.
  • Abendessen nicht zu spät
  • Vermeide schweres, fettiges, saures Essen
  • Vermeide Kombinationen wie Joghurt mit Früchten oder Milchprodukte mit Knoblauch 
  • Achte auf frische Produkte
  • Wähle sechs Geschmacksrichtungen (süß, sauer, salzig, bitter, herb und scharf)
  • Unterdrücke körperlichen Bedürfnisse nicht
    (Stuhlgang, Weinen, Blähungen usw.)
    Gönne dir Massagen, 
  • Warme Duschen und Bäder

Yoga

Ayurveda bedeutet, „die Wissenschaft vom langen und gesunden Leben“

Yoga bedeutet je nach Quelle Einheit. Und ist ein sehr altes Übungssystem, welches sich in Indien über Jahrhunderte bewährte. Yoga und Ayurveda haben eine gemeinsame Herkunft und die beiden Lehren ergänzen einander. Sie bilden eine Einheit und sind wie Geschwister. 

Yoga und Ayurveda möchten den Körper, die Seele und den Geist vereinen.

Damit der Geist klar, das Herz ruhig und der Körper gesund werden kann.

Die für dich richtige Praxis aus Übungen und Meditation vermag  Dosha-Störungen ausgleichen.

Durch die Asanas und Atemübungen regst du den Stoffwechsel an, vermehrst deine Kraft und Stabilität beruhigst das Nervensystem und entspannst den Geist.  

 – Ruhige Asanas für Kraft und Ausdauer beruhigen Vata ebenfalls wie Meditation. 

– Pitta mag eine ausgewogene Mischung aller Übungen.  

– Kapha darf sehr aktiv sein um die schwere abzulegen. 

Ayurveda und Yoga haben auch miteinander gemein, dass sie ein gewisses Maß an Regelmäßigkeit benötigen um zu wirken. Anleitung durch einen Lehrer ist dem alleinigen Weg vorzuziehen. Es ist für den westlichen Menschen, der nicht im ayurvedischen Umfeld aufgewachsen ist eine Herausforderung das neue Wissen in den Alltag zu übernehmen. 

Kleine kontinuierliche Schritte und eine erschaffene Routine können hier hilfreich sein. 

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